Kommentare

Verschiedene Wege, ein Problem zu lösen — 4 Kommentare

  1. Liebe Andrea, das ist wirklich eine gute Frage Danke auch für das anschauliche Beispiel mit den Hunden.

    Ich, für meinen Teil versuche immer durch gezielte Fragen an die Lösung heranzuführen.
    Z.B.: „Wo ist das Problem? Liegt es an der Geschwindigkeit? Oder hat der Bogen ein Problem? Oder ist es vielleicht der Lagenwechsel?“ usw.
    Es ist nicht ganz leicht Suggestivfragen zu vermeiden….
    Dann versuche ich so offen wie möglich die Antwort der Schüler zu hören.
    Ich liebe es, mich mit einer Antwort überraschen zu lassen – eine Sichtweise einnehmen zu können die mir bisher verborgen war.

    Soweit die Theorie – die Praxis ist leider nicht immer so glatt…

    Alles Liebe
    Angelika

    • Liebe Angelika,
      vielen Dank für Deinen Kommentar! Ja, in der Praxis geht nicht immer alles so leicht, wie man es sich in der Theorie vorstellt, das ist klar. Aber Deine analytischen Fragen bringen die Kinder auf jeden Fall zu genauerem Beobachten ihres eigenen Tuns und somit auf den Weg, eigenständig Lösungswege zu suchen und auch zu finden. Das ist sicher ein längerer Prozess, der sich aber mehr als lohnt, führt er die Kinder doch in eine Selbständigkeit und ruft somit das Gefühl von Selbstwirksamkeit hervor!
      Herzliche Grüße,
      Andrea

  2. Liebe Andrea,

    danke für dieses schöne Beispiel mit den Hunden.

    Ich bemerke immer wieder, dass es sehr davon abhängt wie kommunikativ ein*e Schüler*in ist. Bei den kommunikativen ist es ziemlich einfach Fragen zu stellen und die Kinder ein wenig in die Richtung zu lenken oder an deren Denkansätzen teilzuhaben und so ins Gespräch über die Lösungsansätze zu kommen.
    Schwieriger wird es bei den Kindern, die sehr schüchtern sind. -Vielleicht nicht so ein Selbstbewusstsein haben und bei denen zu viele Fragen manchmal noch mehr verunsichern.
    Mit diesen Kindern muss ich einen sehr anderen Unterrichtsstil wählen.
    In solchen Situationen kann das Musizieren im Duett der beste Weg sein.( Also das Nachahmen…..). Dann beginnen die Kinder oft von alleine zb die Intonation zuverbessern oder plötzlich ist es für sie ganz einfach zu verstehen, warum man im Rhythmus spielen muss.
    Nach diesem musikalischen Erlebnis versuche ich bei diesen weniger kommunikativen Kindern auf gelungene Stellen hinzuweisen und frage, was sie selbst noch verbessern wollen. So kommen wir dann manchmal ins Gespräch. Meist erst im letzten Drittel der Stunde.
    Herzliche Grüße, Christine

    • Liebe Christine,
      vielen Dank für das Teilen Deiner so feinfühligen Art des Unterrichtens! Ja, die Kinder sind so unterschiedlich und haben dementsprechend unterschiedliche Bedürfnisse und Herangehensweisen! Da braucht es von Lehrerseite wahrlich großes Einfühlungsvermögen und einen bunten Strauß an Methoden, um alle Kinder bestmöglich zu fördern!
      Liebe Grüße,
      Andrea

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