Kommentare

Neujahrsvorsätze für den Instrumentalunterricht? — 8 Kommentare

  1. Liebe Frau Holzer-Rhomberg,

    danke schön für die vielen hilfreichen Vorschläge: Diesen Newsletter drucke ich mir aus, damit ich immer wieder daran erinnert werde.

    Auch Ihnen beste Wünsche für 2019!
    Herzliche Grüße Gudrun Huber

  2. Liebe Andrea,

    das mit dem Aufschreiben ist eine Super-Idee!
    Und tatsächlich täglich und nicht nur einmalig – das werde ich auf jeden Fall ausprobieren.

    Für das neue Jahr allerbeste Gesundheit und viel Energie für deine Schüler und die immer wieder so inspirierenden Newsletters und herzliche Grüße
    Simone

  3. Liebe Andrea Holzer-Rhomberg und liebe Kolleginnen und Kollegen, die das hier lesen,

    zum Thema Geduld habe ich eine persönliche Anmerkung. Mir wird oft zurückgemeldet, dass ich unendlich viel Geduld habe. Aber da ich ein Mensch bin, passiert natürlich auch ab und zu das Gegenteil. So war ich mit einer Schülerin in ihrer letzten Stunde vor den Weihnachtsferien nicht geduldig und wurde sogar ärgerlich. Für die betroffene Schülerin, die sehr mit ihrem Selbstwertgefühl zu kämpfen hat, war das überhaupt nicht hilfreich, sondern schädlich. Also werde ich mich in der nächsten Stunde bei ihr entschuldigen. Ich finde das sehr wichtig.

    Ich finde auch, wir sollten unsere Gefühle sehr offen unseren Schülern gegenüber ansprechen. Es passiert schon mal, dass ich sage: „Ich merke gerade, dass ich total sauer werde auf dich, das will ich nicht, also sollten wir mal besprechen, was du mit der Geige möchtest und was du dir von mir wünscht.“

    Ganz selten habe ich auch Schüler, die versuchen, mich zu provozieren (z.B. Schüler, die sich nicht selbst das Instrument ausgesucht haben, sondern die dem Wunsch der Elten nachgegeben haben) denen ich sage: „Ich glaube, du verwechselst hier etwas. Nicht ICH will etwas von DIR. Du bist hier, weil du bei mir Geige lernen möchtest. Das kannst du von mir kriegen. Wenn du das bei mir nicht willst, such dir einen anderen Lehrer oder lass es mit dem Geigen sein.“

    Ich versuche, mir immer bewusst zu sein, dass die Kinder oder Erwachsenen, die zu mir kommen, ihre ganz verschiedenen Biografien mitbringen und dass ich als Lehrerin ein besonderes Eins-zu-Eins-Verhältnis mit ihnen habe. Wenn ich das im Focus habe, geht es mit der GEDULD meistens gut.

    Für das neue Jahr habe ich mir vorgenommen, mit meinen Schülerinnen und Schülern konsequenter die innere Vorbereitung für die ersten Töne eines Stückes zu trainieren.

    Ich freue mich auf alle Newsletters im kommenden Jahr!
    Irmgard Fliegner

    • Liebe Frau Fliegner,
      vielen dank für Ihren so ausführlichen Kommentar! Selbstverständlich sind wir auch Menschen und dürfen auch mal Wut oder Ärger empfinden. Es ist aber ein Unterschied, ob ich die Wut oder den Ärger einfach an meinem Schüler „auslasse“, oder ob ich – wie Sie so schön beschrieben haben – ihm auf Augenhöhe begegne und ihm meinen Ärger und das Warum des Ärgers offen aber ruhig kommuniziere. Die Schüler wollen doch auch, dass wir authentische Menschen sind! Offenheit ist eine wichtige Voraussetzung für Vertrauen, und das ist es ja, was wir möchten: Eine vertrauensvolle Beziehung zu unseren Schülern aufbauen, denn diese ist die wichtigste Voraussetzung für jegliches Lernen.
      Herzliche Grüße,
      Andrea Holzer-Rhomberg

  4. Liebe Andrea!
    Danke für die Newsletters, die sind wirklich sehr inspirierend! Ich wünsche Dir auch ein erfolgreiches, herausforderndes und zufriedenes neues Jahr! Liebe Grüße Margarete

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