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Erweiterte Möglichkeiten im Online-Unterricht — 6 Kommentare

  1. Liebe Andrea, vielen Dank für die vielen wertvollen Tipps, die uns das Unterrichten immer wieder abwechslungsreicher machen! Ich mache mit meinen Schülern jetzt einmal pro Woche eine offene Gruppenunterrichtsstunde über zoom, in der wir die verschiedenen Rhythmusspiele, Solmisation oder Noten schreiben praktizieren. Dabei baue ich auch die Ideen aus dem Newsletter ein. Den Kindern macht es Spass, sich online zu sehen. Vorab verschicke ich Notenblätter oder Aufgabenstellungen als PFD Dateien, damit nicht alle in den Bildschirm schreiben müssen. Bei manchen funktioniert das nicht, weil sie z.B. über Handy teilnehmen. Ich bin selbst gespannt, wie sich diese musikalische Spielstunde entwickeln wird und möchte sie gern auch nach Corona beibehalten.
    Beim Einzelunterricht bitte ich Schüler, deren Stück ich gerade nicht in Noten zur Hand habe, mir ein Foto von den Noten zu schicken (per Whatsapp:-( ). Das öffne ich auf dem Bildschirm und kann es dann während des Unterrichts mit dem Stift bequem kommentieren.
    Wir können zwar gerade nicht gemeinsam musizieren, aber man kann verschiedene Stimmen eines Stückes (oder auch die gleichen) mit einem guten Schneideprogramm übereinander legen. Das ergibt schöne Produktionen.
    Ich finde Unterrichten derzeit zwar aufwendig und anstrengend, aber durchaus spannend und auch lohnend!
    Viele Grüße
    Berthilde Galosi

    • Liebe Berthilde,
      vielen Dank für den so positiven Lagebericht! Es freut mich sehr, wie viel Kreatives und Gutes aus dieser herausfordernden Situation entsteht! Ja, der Unterricht in dieser Form erfordert zwar wesentlich mehr Vorbereitungsarbeit, bringt aber auch so viele gute Ideen hervor, die wir – finde ich – unbedingt auch nach dem Lockdown beibehalten sollten! Ich wünsche weiterhin so viel Elan und Enthusiasmus beim Unterrichten! Ja, es lohnt sich wirklich!
      Herzliche Grüße,
      Andrea

  2. Liebe Frau Holzer-Rhomberg,

    vielen Dank für Ihren unermüdlichen Einsatz, uns allen den Onlinunterricht etwas schmackhafter zu machen. Es bedeutet einen wahnsinnigen Zeitaufwand, sich immer wieder mit diesem Thema auseinanderzusetzten und vieles auszuprobieren.
    Ich finde allerdings, es maht durchaus auch etwas Spaß, seine Geräte besser kennenzulernen. Vieles kann man ja auch im Alltag einsetzen. Und die Schüler finden es auch ziemlich cool, wenn wir Lehrer*innen uns auf diesem Gebiet nun auch auskennen.

    Ich mache z.B.jetzt auch Gruppenstunden. dabei kann zwar nur eine Person mit geöffnetem Mikrofon spielen, die anderen können aber mit geschlossenem Mirko mitspielen, wenn sie Den anderen hören. Ich kann zwar nicht kontrollieren, ob es dann bei allen richtig war, aber das schaffen die Schüler dann schon. Außerdem ist ja jeder mal dran, sein Mirko zu öffnen. Gleichzeitig kommen alle auch etwas in eine Vorspielsituation.
    Das gleich habe ich auch mit einer Schüerin gemacht, die gerne Duett spielt. Wenn sie ihre Stimme gut kann, kann ich die zweite Stimme spielen und sie hört das fertige Stück zu Hause.

    Die zweite Kamera muss ich mal noch ausprobieren. Momentan arbeite ich noch an einem digitalen „Übetagebuch“, das von en Schüle*innen und mir bearbeitet werden kann. Das gute alte Hausaufgabenheft ist im Moment nicht so gut einsetzbar. Außerdem steht dort sowieso fast jede Woche das gleiche. Vielleicht finde ich eine bessere Lösung.

    Viele herzliche Grüße aus dem Allgäu (ich gucke bei jedem Spaziergang nach Österreich),

    Uta Babinecz-Ellwanger

    • Liebe Frau Babinecz-Ellwanger,

      vielen Dank für Ihren so schönen Beitrag! Ja, wenn man sich darauf einlässt, die einem zur Verfügung stehenden Medien besser kennen und anwenden zu lernen, kann das wirklich Spaß machen! Ich finde es auch so spannend, was wir als Lehrpersonen voneinander lernen können! Es kostet doch immer wieder Überwindung, sich aus der Komfortzone herauszubewegen und Neuland zu betreten. Es ist so ermutigend, wenn man sieht: Bei dieser Lehrerin klappt das so gut, vielleicht sollte ich dies und das auch mal ausprobieren! Dieser Austausch und das Voneinander-Lernen ist so wertvoll!
      Vielen Dank und herzliche Grüße ins Allgäu,
      Andrea Holzer-Rhomberg

  3. Liebe Andrea,
    herzlichen Dank für Ihre Tipps, die immer im richtigen Augenblick kommen!
    Ja, im Online-Unterricht ist vieles nicht möglich, an das wir im Präsenzunterricht gewöhnt sind. Andererseits bietet er auch Möglichkeiten, die ich im Präsenzunterricht nicht habe oder nicht genügend genützt habe, und die ich mittlerweile sehr schätze.
    Zum Beispiel schätze ich sehr die Nähe zum Elternhaus. Ich habe viele junge Schüler, die schon wegen der Technik auf ihre Eltern angewiesen sind. Viele Eltern sind einfach stumm dabei und können in jedem Moment hilfreich einspringen, wenn ich eine „richtige Hand“ brauche, oder auch um etwas zu erklären. So weiß ich auch, dass die Eltern informiert sind und das Üben kompetent begleiten können.
    Für jeden Schüler habe ich einen fortlaufenden Übeplan mit einer Tabelle, die 5 Spalten hat: Datum, und vier Übebereiche Tonleiter, Übung, Stück/Lied und Notenlesen/Blattspiel. Zu jedem der vier Bereiche soll im Unterricht etwas drankommen und als Hausaufgabe geübt werden. Ich notiere es am Computer und sende jedem Schüler per kopieren-einfügen ein Email mit seinen Hausaufgaben zu. So behalte ich den Überblick, und die Schüler ebenso.
    Ein weiterer Punkt ist auch online möglich und lockert die Bildschirm-zentrierte Situation mit Bewegung -und Lachen!- auf. Dieses tolle Unterrichtswerkzeug sind die „Schritte“ der „tanzenden Geigen“ nach Tina Strinning. Hier ist ein deutscher Artikel aus Üben und Musizieren https://uebenundmusizieren.de/artikel/les-violons-dansants/, und hier ist die Internetseite von Tina Strinning: http://www.tinastrinning.ch/ (auf Französisch oder Englisch).
    Ich wünsche allen eine gute Unterrichtswoche !
    Herzliche, Regine Bubeck

    • Liebe Regine,
      ja die tanzenden Geigen von Tina Strinning – wie schön! Die machen das wirklich toll! Sie spielen alles auswendig, denn wenn sie tanzen, können sie ja nicht in ein Notenpult schauen. Das finde ich sehr bemerkenswert, sie merken sich die Noten UND die Choreographie! Das ist eine tolle Leistung, und sie sind mit großem Enthusiasmus dabei!
      Und Sie, liebe Regine, haben Ihren Online-Unterricht – das lese ich aus Ihrer Beschreibung heraus – auch sehr gut organisiert! Kompliment! Das wissen die Eltern Ihrer Schüler sicher sehr zu schätzen!!!!
      Liebe Grüße,
      Andrea Holzer-Rhomberg

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