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Eltern als Übe-Unterstützer — 2 Kommentare

  1. Liebe Andrea,
    herzlichen Dank für deine Ausführungen! Ich bin immer wieder davon angetan, wie detailliert Du die Themen darstellst.
    Du beschreibst den Idealfall und wir wissen alle, dass es so leider nicht immer funktioniert – aus verschiedenen Gründen, die nicht unbedingt in unserer Hand liegen. Sich deinen Vorschlägen immer wieder hartnäckig anzunähern, nachzufragen, Ideen zu entwickeln, wenn es irgendwo hakt, finde ich ein lohnendes Ziel.
    Bei den sehr jungen Kindern bitte ich immer ein Elternteil, im Unterricht dabei zu sein, damit er/sie weiß, worauf es beim häuslichen Üben ankommt. Und dabei erfahre ich viel über die Beziehung. Ist es für die Eltern okay, wenn ihr Kind unbedingt schnell mal rumhüpfen oder eine Rolle vorwärts machen muss? Wenn es mir mittendrin plötzlich etwas über Schmetterlinge erzählt? Ab und zu habe ich Eltern, die so engagiert und angespannt sind, dass sie während der Stunde ihren Kindern Anweisungen geben, denen ich dann freundlich aber bestimmt sagen muss, dass das mein Job ist. Ich empfinde es bei den Kleinen immer als besondere Verpflichtung, freundlich, emphatisch und gleichzeitig zielgerichtet zu sein und damit auch den Eltern zu zeigen, was mir wichtig ist. Kann in seltenen Fällen mal sein, dass ich Eltern nicht „streng“ genug bin. Die dürfen dann gerne wechseln.
    Liebe Andrea, dein Beitrag hat mir darüber hinaus für alle meine Schülerinnen den Impuls gegeben, mit ihnen über ihren Übeplatz zu reden.

    Danke mal wieder, dass du deine Erfahrungen, Kenntnisse und Ideen mit uns teilst und damit einen Austausch ermöglichst.

    Liebe Grüße
    Irmgard

    • Liebe Irmgard,
      vielen Dank für Deinen so ausführlichen Beitrag! Ja, ich beschreibe meist den Idealfall, ganz nach dem Motto: Man muss immer wieder das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen! Natürlich liegen viele Dinge nicht in unserem Wirkungsbereich als Pädagogen, dessen müssen wir uns bewusst sein. Trotzdem ist es mir immer wieder ein Anliegen, meinen Beitrag zur musikalischen und persönlichen Entwicklung der Kinder so beherzt und so gut wie möglich zu machen! Da gehört auch ganz viel Empathie dazu! Du beschreibst das so schön in Deinem obigen Beispiel mit dem Kind, das plötzlich etwas über Schmetterlinge erzählt! Und zudem: Über Assoziationen, mit positiven Gefühlen verbunden, können Kinder doch am allerbesten lernen!
      Herzliche Grüße nach Hamburg,
      Andrea

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