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Back to Digital Learning — 3 Kommentare

  1. Liebe Andrea,
    danke für die tollen neuen Anregungen. In Deutschland können wir bisher ja noch Präsenzunterricht machen, was hoffentlich
    noch ein bisschen so bleiben kann.
    Meine „schönsten“ Momente in dieser doofen Zeit waren die ersten Stunden nach den Sommerferien, wo wir uns nach langen Wochen wieder begegnen konnten. Meine SchülerInnen waren so glücklich, was mich fast etwas überrascht und gerührt hat. Es hat mir deutlich gemacht, wie dankbar ich sein kann für meinen Beruf und auch dass Selbstverständlichkeiten im nächsten Moment plötzlich gekippt werden können. Ich habe viel Neues gelernt, was ja immer gut ist, und freue mich auf die Zeit „danach“. Liebe Andrea, bleib du auch gesund und pass gut auf dich auf, und ich freue mich wie immer auf deinen neuen Newsletter.
    Viele Grüße aus Hamburg
    Irmgard

  2. Liebe Frau Holzer-Rhomberg,
    da wir in Sachsen ja schon seit dem 2. November wieder online unterrichten, kann ich nur sagen: das zweite Mal ist schlimmer als das erste Mal! Im Frühjahr konnte ich die Kinder nach ein paar Wochen ohne Unterricht endlich wieder wenigstens online sehen und mit ihnen arbeiten und das war eine deutliche Verbesserung zur Option „gar kein Unterricht“.
    Jetzt fällt es mir deutlich schwerer die Notwendigkeit zu akzeptieren bei den Bedingungen die wir in den Musikschulen geschaffen haben.
    Ihr Artikel ist so wunderbar positiv, dass ich ihn gerne so stehen lassen würde. Dann sehe ich wieder die Realität mit der ich seit zwei Unterrichtswochen kämpfe und die sieht anders aus:
    – Die wenigsten Schüler verfügen über einen PC oder Laptop von dem aus der Unterricht stattfinden kann. Mit Glück steht ein Tablet zur Verfügung, meist jedoch nur das Handy
    – Ein Teil der Schüler hat eine automatische Datensperre im Handy, wodurch der Unterricht mittendrin abbricht, weil die erlaubte Datenmenge überschritten ist
    – Datenschutzrechtliche Bedenken mancher Eltern machen es erforderlich, dass ich zwischen verschiedenen Tools wechseln muss, wenn ich nicht manche Schüler auf der Strecke lassen möchte.
    – Die kleinen Schüler benötigen dringend eine Assistenz im Unterricht und damit sind viele Eltern überfordert. Also ist die Hauptaufgabe erst einmal die Eltern zu schulen.
    Das alles zehrt deutlich mehr an der Energie als im ersten Lockdown. Mit dem Wissen aus dem ersten Mal, dass das Wiedersehen in mancher Hinsicht auch sehr ernüchternd wird, bin ich eine, der die Erfahrung aus dem Frühjahr gerade wenig hilft.
    Trotzdem möchte ich Ihnen für die tollen Anregungen danken, denn sie ermöglichen einen Perspektivwechsel und damit sieht ja manches bekanntermaßen ganz anders aus.
    Herzliche Grüße aus Dresden
    Sandra Gamberger

    • Liebe Frau Gamberger,
      ja, das ist alles nicht so einfach im Moment, ich weiß. Ich habe mir viele Gedanken darüber gemacht, wie ich das beste aus dieser Situation machen könnte. Ich habe bereits vorab den Eltern eine E-Mail geschrieben, dass der Online-Unterricht mit einem Laptop viel besser funktioniert als mit Tablets oder Smartphones. Daraufhin haben viele Eltern ihrem Kind den Unterricht über den Laptop ermöglicht. Wir haben uns über die Zeiten abgesprochen, wann genau dem Kind der Laptop denn zur Verfügung stehen könnte. Danach habe ich dann den Stundenplan eingerichtet. Deshalb ist die Klangqualität bei meinen Schülern in den meisten Fällen jetzt besser als im letzten Lockdown.
      Datenschutzrechtliche Bedenken der Eltern muss man in jedem Fall ernst nehmen. Über die Website e-Recht24 kann man sich sehr genau über Videokonferenzen und Datenschutz informieren!
      Auch dieser Lockdown wird vorübergehen, aber es wird vielleicht nicht der letzte sein. Ich denke, es ist wichtig, dass wir Möglichkeiten schaffen, die auch für uns Lehrende nicht nur „gerade erträglich“ sind, sondern wirklich eine gute Alternative darstellen.
      Ich wünsche Ihnen von Herzen eine gute Zeit,
      Andrea Holzer-Rhomberg

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