Kommentare

Von der B-Dur Tonleiter zum Lagenspiel — 3 Kommentare

  1. Liebe Andrea,
    den tiefen ersten Finger zögere ich oft eher hinaus, weil es bei manchen doch die Hand ziemlich verzieht. Ein gutes Ohr ist Bedingung…
    Wenn man im Fiedelmax 3 dann bei den B-Tonarten ist,finde ich es auch schwierig einzuschätzen, ob es sinnvoll ist, zunächst eine Weile nur diese Griffart zu festigen oder parallel auch die anderen zu verwenden.
    Wie handhabst Du das?
    Deine frühen Einführungslieder gefallen mir, und die Idee mit dem Transponieren kommt bei mir auch zu kurz, werde ich einbauen.
    Habe übrigens für ein gemeinsames Stück der Dorfkapelle mit meinen Schülern zum Fluch der Karibik für die Anfänger eine easy Stimme geschrieben, weil ich mich über die Bs nicht drübertraue. Das geht streckenweise mit leeren Saiten und 1. Finger.Mal sehen,ob sichs bewährt.
    Tausend Dank für Deine schönen Ideen!
    LG Birgit

    • Liebe Birgit,
      ja, der tiefe erste Finger kann schon eine Hürde darstellen. Bedingung für ein erfolgreiches Spielen in dieser Griffart ist nicht nur ein gutes Ohr, sondern auch eine kleine „Bewegungs-Vorbereitung“: Ich lasse bei jeder „neuen“ Stellung eines Fingers zuerst den Finger ein paar Mal zwischen seiner „gewohnten“ und der neuen Stellung „hin- und herhüpfen“. Das heißt in diesem Fall, der erste Finger wechselt zwischen hoch und tief bei gleichbleibender Handstellung. Diese Bewegung (hier das Zurückziehen des ersten Fingers) muss erst einmal ausprobiert werden. Ich lasse diese Bewegung zuerst ohne Instrument ausführen, dann mit Instrument aber noch ohne Bogen, und dann erst mit Ton. Nach dieser Vorbereitung klappt es meistens gut.

      • Liebe Birgit,
        ich habe soeben ein kleines Video zur Vorbereitung des 1. Fingers auf die tiefe Stellung dem Blogartikel beigefügt.
        Was Deine weitere Frage betrifft: Ich würde – zumindest als Einspielübung – immer auch die anderen Griffarten spielen lassen. Die Kinder sollen flexibel im Gebrauch der Griffarten werden, denn schlussendlich muss man ja auch innerhalb einer Tonart auf verschiedenen Saiten verschiedene Griffarten spielen.

        Nun wünsche ich Euch einen schönen Auftritt mit dem „Fluch der Karibik“,
        herzlichst,
        Andrea

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