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Die Macht der Vorstellung — 7 Kommentare

  1. Liebe Andrea,
    wieder einmal vielen Dank für Deine Anregungen. Ja, die Kraft der Gedanken, der Vorstellung…das haben wir ja auch mit CQM. Ich bin so froh, dass ich beides im Unterricht kombinieren kann, um das Authentische des Schülers hervorzulocken. Es ist immer eine Herausforderung für uns Lehrkräfte- aber es lohnt sich.
    Ganz liebe Grüße, und ich freue mich auf Deinen nächsten Bericht.
    Ulrike Winkler, Freiburg

  2. Liebe Andrea,
    erst einmal vielen Dank für die vielen praktischen Themen, da ist immer wieder etwas für meinen Unterricht dabei, sowohl neue als auch in Erinnerung gebrachte Anregungen. Das schätze ich sehr!

    Nun zum Thema: Ich verwende gerne Eigenschaften, im Geschichten erzählen bin ich nicht sonderlich gut, da haben die Kinder mitunter mehr Ideen. Diese greife ich aber dann gerne auf und versuche sie zu modellieren und zu erweitern, oder auch zu kürzen.
    Als Beispiel mag der Mückentanz dienen: Hier verwende ich verschiedene Eigenschaften der Mücken, die die Kinder oftmals selbst finden sollten: Chillende Mücke, tanzende Mücke, Stechmücke, traurige Mücke, vollgefressene Mücke, Opamücke, depressive Mücke, verrückte Mücke …..
    Bei größeren Schüler lasse ich schnelle Stücke wie ein gesungenes-getragenes Stück spielen, und umgekehrt, ein langsames Stück als tänzerisches und luftiges Stück. Auch die Eigenschaften männlich und weiblich, mit laut (voller Klang) und leise (zurückhaltend, Klang aus der Ferne) in Kombination, lassen sich bei größeren Schülern gut umsetzen.
    Auch ein Spiel in Farben ist durchaus wirksam. Das funktioniert zwar nicht bei allen Schülern, ist aber bei Klein und Groß gut machbar. Man erpart sich oftmals die Ansagen „in Stegnähe streiche“ oder “ den Bogen etwas lockerer ziehen“……
    Nach dem Spielen frage ich gerne, was sie gerade anders gemacht haben damit es so klingt. Es ist immer wieder interessant was da so kommt. Die Kinder wissen da eigentlich sehr viel, oftmals mangelt es an der Motivation der Umsetzung weil das „sich selbst zuhören“ und das schwierigeste überhaupt „sich selbst reflektieren“ noch nicht gut entwickelt ist.

    Liebe Grüße
    Ursula

    • Liebe Ursula,
      ganz herzlichen Dank für deine vielen schönen Ideen und Gedanken zu diesem Thema! Ich selber bin auch nicht wirklich gut im Geschichten erzählen. Ich suche oft mit den Kindern gemeinsam nach Eigenschaftswörtern, die eine bestimmte Passage beschreiben könnten. Daraus entstehen dann sogar manchmal durch weitere Assoziationen kleine Geschichten. Die Kinder haben ja eine rege Fantasie, das ist wunderbar!
      Liebe Grüße,
      Andrea

  3. Liebe Andrea
    Vielen Dank für Deine Anregungen, die ich immer sehr gerne lese!
    Und liebe Ursula, vielen Dank auch für Deine Ideen. Ich bin auch nicht so ein guter Geschichtenerfinder….
    Zum Geschichten „erfinden“ zu einem Stück hatte ich eben eine schöne Stunde mit meinem Sohn Antoine (7).
    Er ist am auswendig lernen eines Bréval Cello Konzertes.
    Auf dem Tisch hatte ich ganz viele Kleber: Piraten, Schiffe, Flugzeuge, Tiere, Herzen, Kleeblätter etc.
    Wir haben Teil für Teil gesungen, dabei entdeckt, dass immer vier Takte zusammengehören. So hat er formal nebenbei schon etwas
    wichtiges gelernt. Dann ging es an das Sticker suchen für die jeweiligen Teile. Es entstand eine ziemlich wilde Geschichte
    mit vielen Assoziationen, die von Antoine direkt kamen. Und jeder Teil bekam so eine Aussage und klingt nun auch ganz anders:-)

    Noch ein Erlebnis zu Deinem Kurs in Bern: Du hast so fantastisch und inspirierend referiert! Danke! Und auch über „Fehler sind Freunde“ hast Du gesprochen.
    Bei einem meiner erwachsenen Schülern ist dann die logische Weiterentwicklung des Gedankens gekommen: „Freundschaften muss man pflegen!“:-)

    Herzliche Grüsse aus Basel
    Vincent

  4. Alle Beiträge sind so inspirierend, dass ich das Gefühl habe, wieder einen Sack voller Geschenke erhalten zu haben.
    Vielen Dank an alle!

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