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Was Eltern über das Üben denken

Passion4StringTeaching Veröffentlicht am 12. Mai 2019 von Andrea Holzer-Rhomberg12. Mai 2019
Kind übt Geige

Am Tag der offenen Tür an der Musikschule ist meistens der Andrang sehr groß. Die Kinder möchten gerne ihr Wunsch-Instrument „ausprobieren“. Die Eltern fragen nach den Formalitäten der Anmeldung und nach der Möglichkeit, Instrumente zu mieten. Auch über die Tarife der unterschiedlich langen Unterrichtseinheiten sowie der Gruppenstunden wird gesprochen. Nach all diesen Informationen scheint der Instrumentalunterricht für das Kind in greifbare Nähe zu rücken.

So manches Kind ist so begeistert, dass es am liebsten sofort eine Geige mit nach Hause nehmen und am nächsten Tag mit dem Unterricht beginnen möchte. Was aber erwartet die Eltern, wenn ihr Kind beginnt, ein Instrument zu lernen?

Wie wird das Üben zu Hause ablaufen?

Die meisten Eltern haben eine sehr unrealistische Vorstellung davon, was das Üben zu Hause anbelangt. Hier 5 Beispiele dafür, was Eltern über das Üben denken:

1. Mein Kind will unbedingt Geige spielen und geht sehr gerne zum Unterricht, also wird es auch gerne üben.

Nein. Nur ein ganz kleiner Prozentsatz unserer jungen Schüler wird gerne üben, und das auch nicht regelmäßig. Üben ist Arbeit, und Arbeit macht nicht immer „Spaß“. Trotzdem ist Arbeit erforderlich in unserem Leben, nicht nur was den Instrumentalunterricht anbelangt. Arbeit führt zu Erfolgserlebnissen und zu Weiterentwicklung und dies stärkt das Selbswertgefühl.

2. Mein Kind wird üben, ohne dass ich es daran erinnern muss.

Nein. Räumt Ihr Kind sein Zimmer auf, ohne dass Sie es daran erinnern? Macht Ihr Kind die Hausaufgaben, ohne dass Sie es daran erinnern? Kinder können sich meist den Tag und ihre zu erledigenden Aufgaben noch nicht selber einteilen, das lernen sie erst durch die liebevolle Unterstützung der Eltern.

3. Mein Kind übt effektiv.

Wieder nein. Kinder beginnen meist, von vorne zu spielen, bis die erste Schwierigkeit auftaucht. Bleiben sie stecken oder machen sie einen „Fehler“, dann beginnen sie wieder von vorne. Effektives Üben will gelernt sein. Kinder brauchen Anleitung zu effektivem Üben.

4. Mein Kind wird nicht murren, wenn es üben soll.

Wer täglich mit Kindern zu tun hat, weiß, dass es nicht immer einfach ist, Kindern ihre Aufgaben abzuverlangen. Es kostet manchmal sehr viel Energie, als Elternteil konsequent zu bleiben.

5. Ich habe keine Zeit, mit meinem Kind zu üben.

Ja, als Elternteil hat man oft sehr viel unter einen Hut zu bringen, ich weiß das. Manche Eltern wollen sich auch auf keine Diskussionen einlassen, und geben sehr schnell auf, wenn es „schwierig“ wird. Sie sagen, sie wollen ihr Kind zu nichts „zwingen“.

Manchmal ist das aber eher eine Ausrede. Ja, natürlich ist es anstrengend, sich mit dem „Dickkopf“ eines energiegeladenen, kraftstrotzenden Kindes auseinanderzusetzen, wenn man selber gerade müde ist. Trotzdem lohnt es sich! Man muss ja auch nicht die ganze Zeit beim Üben aktiv dabei sein, oft genügt ein gemeinsamer Einstieg. Oft geht es tatsächlich nur ums Anfangen.

Ein Tipp für Eltern: Die gemeinsame Zeit beim Üben mit Ihrem Kind soll in jedem Fall Qualitätszeit sein. Schenken Sie Ihrem Kind in dieser kurzen Zeitspanne wirklich die volle Aufmerksamkeit.

Wie bereiten Sie als Instrumental-Lehrer die Eltern Ihrer jungen Schüler auf die Herausforderung „Üben“ vor? Über einen Kommentar würde ich mich sehr freuen!

Herzlichst,

Ihre Andrea Holzer-Rhomberg

Veröffentlicht unter Unterricht | 2 Kommentare

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