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Welches ist die beste Instrumentalschule? — 3 Kommentare

  1. Liebe Frau Holzer-Rhomberg,
    für meine kleinen Geigerlein ab fünf Jahren ist Ihr Fiedel Max mein klarer Favorit. Wenn Anfänger aber bereits in der vierten Schulklasse sind, nehme ich gerne „Spiel Violine“ vom Dehaske Verlag, die eine gute Mischung bietet von Traditionellem und Poppigem und auch Theorie und Technik gut einbindet, ebenfalls mit Begleit-CD. Für erwachsene Anfänger ist die gute, alte Dofleinschule für mich nach wie vor unschlagbar.
    Mit herzlichem Gruß
    Uschi Kopp

    • Liebe Frau Kopp,
      vielen Dank für Ihren Beitrag! Ja, die Bedürfnisse der Schüler in den verschiedenen Altersgruppen sind doch sehr unterschiedlich. Da lohnt es sich schon, für jeden ein passendes Lehrwerk zu suchen, das ihn auch anspricht. Die Übe-Motivation ist ungleich größer, wenn das Unterrichtsmaterial und die Spielliteratur adäquat ist! Das ist auch meine Erfahrung!
      Beste Grüße,
      Andrea Holzer-Rhomberg

  2. Liebe Frau Holzer-Rhomberg,

    vielen Dank für die interessanten Gedanken zum Thema Instrumentalschule.
    Auch ich bin der Meinung, dass es nicht die eine und für jeden beste Unterrichtsmethode gibt.

    Gute Erfahrungen mache ich mit der Kombination folgender drei Methoden/Schulen:
    Ich beginne in der Regel mit Schülern im Alter zwischen 4 und 5 Jahren. Da ich ausgebildete Suzuki-Lehrerin bin, verwende ich für die ersten Jahre Band 1 bis 3 der Schule „Schritt für Schritt“ von Kerstin Wartberg, einer methodisch sehr gut aufbereiteten Fassung des Suzuki-Materials. Die Schüler lieben die schönen Stücke und das frühe Erlernen von Werken bedeutender Komponisten (Bach, Schumann, Dvorak, usw.). Zusätzlich liegen den Heften Playalong-CDs bei, die für die meisten Stücke drei Übetempi und außerdem Übeaufnahmen der meisten Vorübungen beinhalten.
    Diese CDs helfen und motivieren sehr!

    Obwohl ich die Suzuki-Methode für den frühen Beginn im Vorschulalter als ideal betrachte, möchte ich meinen Schülern von Anfang an auch das Notenlesen beibringen (was in der Regel auch bei 4- und 5-Jährigen schon gut funktioniert).
    Dafür finde ich Saßmannshaus Bd.1 sehr geeignet, da die Noten sehr groß gedruckt sind, die Stücke in nur winzig kleinen Schritten anspruchsvoller werden, der Aufbau methodisch gut durchdacht ist und die Kinder voller Freude viele bekannte Kinderlieder wiederfinden, die sie von zu Hause oder vom Kindergarten her kennen (Letzteres wird allerdings leider immer seltener).

    Der dritte und immer wichtiger werdende Pfeiler unseres Repertoires sind Ihre Fiedelmax-Hefte.
    Was ich daran besonders schätze (und auch die Schüler und Eltern):
    – die seeehr ansprechenden Stücke, die eigentlich alle Kinder sehr lieben und gerne üben (eingängige Melodien, viele schnelle Stücke bzw. Abschnitte, beeindruckende Saitenwechsel-Passagen, ansprechende Titel und Musikstile wie z.B. Boogie-Woogie, Tunnel-Blues, Tango, …)
    – die schönen Haltungs-Spiele am Anfang, immer gleich mit Musik auf CD und zum Mitsingen
    – die ersten einfachen Stücke, die mit der CD gleich so cool klingen…
    – auflockernde Bildchen, die manche Kinder sehr gerne ausmalen
    – das frühe Miteinbeziehen von teilweise schon anspruchsvoller Bogentechnik
    – methodisch gut durchdachter Aufbau (für manche Schüler sind die Kapitel für hohen 3. und tiefen 1. Finger etwas knapp, deshalb sind an dieser Stelle einige Suzuki-Stücke und natürlich Ihre Auftritts-Stücke eine gute Ergänzung)
    – frühe Einführung von Techniken wie linkes Pizzicato, Flageolett, Staccato, Spiccato, Vibrato
    – Auftrittshefte mit sehr ansprechenden Stücken, die für Vorspiele und Auftritte jeder Art sehr geeignet sind
    – Band 5 mit den so unterhaltsamen Stücken in der 2. und 4. Lage, die so viel Spaß machen, dass ich ohne Skrupel als Ergänzung auch trockene Pracht-Etüden dazu geben kann
    – eine sehr schöne Auswahl aus dem Violinrepertoire in Bd. 5
    Frage: Wird es einen Folge-Band geben mit Einführung in die 5., 6. und 7. Lage?
    Darüber würden sich viele meiner Schüler bestimmt sehr freuen!

    Vielen Dank für die vielen wertvollen Anregungen und Gedanken!

    Herzliche Grüße
    Simone Burger-Michielsen

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