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Emotionale „Kämpfe“ beim Üben? — 2 Kommentare

  1. Liebe Frau Holzer-Rhomberg, diesen Beitrag habe ich erst heute gelesen und möchte etwas ergänzen zu „Übe-Session mit gutem Gefühl beenden“. Ich finde es ebenfalls sehr wichtig und versuche auch, dass wir in jeder Stunde die Gelegenheit zum Lachen haben. Doch: Wir alle wissen, dass nicht jede unserer Stunden eine Glanzleistung ist und auch mal schiefgehen kann. So eine Stunde hatte ich kürzlich. Ich fand, ein bestimmtes Stück sei dran, weil wichtige neue Schritte damit zu lernen seien und dass man auch mal was üben muss, was einem spontan nicht so gefällt. Meine Schülerin mochte das Stück aber überhaupt nicht und spielte ohne innere Beteiligung. Die Stunde war zäh und unerfreulich. Ich habe dann zum Schluss gesagt: „Das war ja nun wirklich nicht unsere tollste Stunde. Ich werde mir was überlegen.“ Ich wollte gerne die „Schuld“ vom Kind auf mich übertragen. Ich habe mir überlegt, dass es völlig falsch ist, wenn ich mich „durchsetzen“ möchte, weil das völlig kontraproduktiv ist. Ich habe dann für die nächste Stunde eine leichteres Stück ausgesucht, von dem ich dachte, dass es dem Mädchen gefallen könnte. Zum Glück hatte ich Recht. Ende der Stunde sagte die Schülerin: „Heute hat es richtig Spaß gemacht.“ Puh!

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