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Wie kommunizieren Sie Hausaufgaben?

Passion4StringTeaching Veröffentlicht am 12. November 2022 von Andrea Holzer-Rhomberg12. November 2022
Wie kommunizieren Sie Hausaufgaben?

Wie wichtig sind die Hausaufgaben im Instrumentalunterricht? Einen großen Teil des musikalischen Lernens auf dem Instrument nimmt das häusliche Üben ein. Als Instrumentalpädagoge sieht man ein Kind meist nur einmal pro Woche für 30, 40 oder 50 Minuten. Im Unterricht wird Neues zum ersten Mal ausprobiert, da wird über Gestaltungsmöglichkeiten eines Musikstückes gesprochen und vieles mehr. Daraus leitet die Lehrperson dann eine Hausaufgabe für die Zeit bis zur nächsten Unterrichtsstunde ab. Wie kann nun die Hausaufgabe so kommuniziert werden, dass das Kind drei Tage später immer noch weiß, wie es beim Üben vorgehen soll? Um verschiedene Vermittlungsformen der Hausaufgaben im Instrumentalunterricht soll es in diesem Beitrag gehen.

Der Übeplan

Gerade bei jüngeren Schülern hat sich in meinem Unterricht ein Übeplan sehr bewährt. Nebst Namen und Datum zum Ausfüllen hat dieser Plan drei Spalten: In der linken Spalte schreibt man hinein, was zu üben ist, z. B. welche Tonleiter, welche Etüde, welches Musikstück; in der mittleren Spalte erklärt man, wie es zu üben ist, z. B. die Tonleiter mit vier verschiedenen Rhythmen, die Etüde mit Strichart xy, usw; in der rechten Spalte stehen die Wochentage. Dort kann das Kind eintragen an welchem Tag es geübt hat bzw. wie lange es an diesem Tag geübt hat. Mit so einem Plan habe ich bei jungen Kindern sehr gute Erfahrungen gemacht. Diese Art der Hausaufgaben-Kommunikation eignet sich aber nicht besonders gut für Gruppenunterricht, denn das Ausfüllen eines Übeplanes für jedes Kind würde zu viel der sowieso meist kurz bemessenen Unterrichtszeit in Anspruch nehmen.

Der vielfältige Nutzen eines Übeplans

Das gute alte Hausaufgaben-Heft

Auch mit einem Hausaufgabenheft habe ich gute Erfahrungen gemacht, vor allem bei etwas älteren Schülern. Einige führen das Heft sogar selbständig. Es gibt aber auch Kinder und Jugendliche, die „vergessen“ das Hausaufgabenheft mehr oder weniger regelmäßig zu Hause. Auch gibt es solche, die schauen die ganze Woche gar nicht ins Hausaufgabenheft hinein. Sie arbeiten eher mit ihrem Gedächtnis. In diesem Fall lohnt sich der Aufwand des Aufgabenheftes natürlich nicht. Da ist die folgende Methode zielführender.

Hausaufgaben als Notizen in die Noten schreiben

Man schreibt Übe-Anweisungen oder kleine Notizen direkt in die Noten hinein, bzw. man klebt beschriebene Post-it-Zettel an die betreffende Stelle in den Noten. Man kann auch bestimmte Stellen farbig markieren. So hat das Kind die Anleitung immer vor Augen, wenn es aus den Noten spielt. Das ist eine sehr praktische Variante. Manche Schüler bzw. deren Eltern bevorzugen aber eine etwas detailliertere Anleitung.

Hausaufgaben-Übermittlung per App

Das kann so aussehen, dass ich als Lehrer die Aufgabe für jedes Kind in meinen Unterlagen mit Namen und Datum dokumentiere, die betreffende Niederschrift mit dem Mobiltelefon abfotografiere und per Chatdienst (z. B. Signal) an die Mutter oder den Vater (vor allem bei jüngeren Kindern) sende. Das muss man allerdings mit den Eltern vorher besprechen und deren Einwilligung einholen. Mit dieser Art von Hausaufgaben-Kommunikation habe ich vor allem während der Coronazeit sehr gute Erfahrungen gemacht. 

Man kann für die Übermittlung aber auch Webtools verwenden wie Evernote oder Bublup. Mit Hilfe dieser Apps kann man sehr unkompliziert auch Videoaufnahmen, z. B. aus dem Unterricht, oder Erklärungsvideos teilen bzw. die Übe-Anleitung per Audioaufnahme detailliert einsprechen. Auch Pdf-Dateien, YouTube-Links oder MP3-Dateien lassen sich so sehr unkompliziert teilen. Eine App, die in Deutschland speziell für den Musikunterricht konzipiert wurde (und selbstverständlich datenschutzkonform ist), heißt ERNA. Diese beinhaltet neben Austauschfunktionen über Video, Chat und Stundenplan auch eine ganze Mediathek an live-eingespielten Klavierkorrepetitionen, die beim Üben im Tempo variiert werden können. Auch für mich ist diese App noch Neuland, aber sie sieht wirklich vielversprechend aus, und ich denke, sie auszuprobieren lohnt sich!

Wie übermitteln Sie die Hausaufgabe an Ihre Schüler und Schülerinnen bzw. an deren Eltern? Und was haben Sie für Erfahrungen damit? Über einen Austausch hier im Kommentar würde ich mich sehr freuen!

Herzlichst, 

Ihre Andrea Holzer-Rhomberg

Veröffentlicht unter Unterricht | 6 Kommentare

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